Vollflächige Entkopplung

Vollflächige Entkopplung eines Gebäudefundamentes neben einer BahnstreckeBei einer vollflächigen Entkopplung wird die gesamte Bodenplatte elastisch vom Baugrund getrennt. Das Elastomer wird dabei entweder auf eine dickere Sauberkeitsschicht oder auf einer speziell dimensionierten Tragplatte verlegt.

Um eine möglichst gute Wirksamkeit zu erreichen, sollte die Gründung möglichst steif ausgeführt werden. Aufgrund der vollflächigen Verlegung kann die Isoliermaßnahme einfach und schnell durchgeführt werden, noch dazu ist das Risiko von Schallbrücken sehr gering.

Die Gebäudelasten werden großflächig auf den Untergrund verteilt. Die Auswahl der Steifigkeiten der Elastomere erfolgt unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Pressungsbereiche, wodurch eine recht gleichmäßige Einfederung der gesamten Bodenplatte erreicht werden kann.

Die Bodenplatte und die angrenzenden Bauteile sollten ebenfalls möglichst steif ausgeführt werden, um Bauteilschwingungen zu vermeiden und große Massen dynamisch zu aktivieren.

Zum Schutz vor Betonschlämme muss das Elastomer anschließend mit einer PE-Folie abgedeckt werden.

Vollflächige Entkopplung eines Gebäudefundamentes mit Regupol® Schwingungsdämmmaterial:

Grafik Vollflächige Entkopplung von Gebäudefundamenten

  1. Natürlicher Untergrund
  2. Impedanzplatte
  3. Regupol® Schwingungsisolierung
  4. Fundamentplatte
  5. Kellerwand
  6. Geschossdecke

 


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